Ein Holzboden kann Jahrzehnte halten – wenn man ihn richtig pflegt. Doch viele machen täglich Fehler, die den Boden auf Dauer ruinieren. Wasser, falsche Reinigungsmittel oder zu aggressive Methoden hinterlassen Spuren, die sich kaum noch rückgängig machen lassen.
Grundregel Nr. 1: So wenig Feuchtigkeit wie möglich
Die goldene Regel lautet: feuchtes Wischen ja, nasses Wischen niemals. Der Wischmopp sollte gut ausgewrungen sein – so feucht, dass er kaum noch tropft. Stehendes Wasser auf dem Boden zieht ins Holz, lässt es quellen und hinterlässt hässliche weiße Flecken oder verursacht Fugenbildung.
Geölter oder lackierter Boden – das macht einen Unterschied
Lackierter Parkett
Die Lackschicht schützt das Holz und macht es pflegeleichter. Für die Reinigung reicht meist ein feuchter Mopp und ein pH-neutrales Reinigungsmittel.
Geölter Parkett
Geölte Böden müssen regelmäßig nachgeölt werden (ein- bis zweimal jährlich). Für die Reinigung eignen sich spezielle Seifenreiniger auf Ölbasis.
Was Sie nie auf Parkett verwenden sollten
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Dampfreiniger – der Dampf treibt Feuchtigkeit tief ins Holz
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Essig oder essighaltige Reiniger – greifen den Lack an
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Allzweckreiniger mit aggressiven Tensiden
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Scheuerpulver oder Schwämme mit Schleifseite
Die richtige Reinigungsroutine
Täglich: Staub mit weichem Besen oder Staubsauger mit Parkettdüse entfernen.
Wöchentlich: Feucht wischen in Faserrichtung des Holzes.
Alle 1–2 Jahre: Geölte Böden neu ölen. Lackierte Böden aufpolieren oder bei starker Abnutzung schleifen lassen.
Flecken entfernen
Wasserlösliche Flecken: Sofort mit leicht feuchtem Tuch tupfen (nicht reiben).
Fettflecken: Mit mildem Spülmittel und wenig Wasser, danach trocken wischen.
Hartnäckige Flecken: Spezielle Parkettfleckenentferner – nie Aceton oder Lösungsmittel.
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