Ein Kratzer im Parkett und schon ist die gute Stimmung dahin. Doch bevor Sie in Panik verfallen: In vielen Fällen lässt sich der Schaden selbst und ohne große Kosten beheben. Welche Methode die richtige ist, hängt von der Tiefe des Kratzers und der Oberfläche Ihres Bodens ab.
Erst prüfen: Wie tief ist der Kratzer?
Oberflächenkratzer:
Nur Lack oder Öl ist beschädigt, das Holz ist intakt.
Leichte Holzkratzer:
Das Holz ist minimal angeritzt, aber noch kein Material weggespant.
Tiefe Kratzer oder Dellen:
Das Holz ist sichtbar beschädigt, Material fehlt oder wurde eingedrückt.
Methode 1: Walnuss oder Avocado – für ganz leichte Kratzer
Das natürliche Öl in einer Walnuss kann oberflächliche Kratzer auf geölten Böden sichtbar reduzieren. Einfach die Schnittfläche der Nuss kreisförmig über den Kratzer reiben und das Öl einwirken lassen. Nur für geölte Böden und sehr feine Kratzer geeignet.
Methode 2: Reparaturwachse und -stifte
Für leichte bis mittlere Kratzer auf lackierten und geölten Parkettböden gibt es spezielle Reparaturwachse in vielen Holztönen. Die Paste wird in den Kratzer gearbeitet, überschüssiges Material abgenommen und nach dem Trocknen poliert.
Methode 3: Abschleifen und neu versiegeln
Bei tiefen Kratzern hilft nur das Abschleifen des betroffenen Bereichs und eine anschließende Neulackierung oder Neuölung. Das liefert das professionellste Ergebnis – entweder als DIY mit Mietschleifer oder durch einen Fachbetrieb.
Vorbeugung: So schützen Sie Ihren Parkett
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Filzgleiter unter alle Möbelbeine
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Beim Möbelrücken Teppiche als Schutz unterlegen
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In Küche und Eingang Läufer verwenden
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Haustierhalter: Krallen regelmäßig kürzen
Bei Kaditzianer finden Sie ein breites Sortiment an Reparaturwachsen und Pflegeprodukten passend zu jedem Bodentyp.